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Evangelische Kirchengemeinde Düssel

Herzlich willkommen auf unserer Homepage!


Auf den folgenden Seiten erhalten Sie Informationen über unsere Gemeinde, unsere Gottesdienste, Einrichtungen und Veranstaltungen. Über die Seite "Informationen" können Sie sich über die Amtshandlungen unserer Kirche unterrichten und auch das Leitbild sowie die Gemeindekonzeption unserer Gemeinde lesen.

Sonntag nach Pfingsten

Trinitatis

 

das ist Latein und heißt: (Sonntag der) „Dreieinigkeit“ oder „Dreifaltigkeit“. Damit ist gemeint, dass Gott uns als Vater, als Sohn und als Heiliger Geist begegnet. Paulus schreibt: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen“
(2. Korinther 13,13).

Dem einen ist es wichtig, dass Gott die Welt geschaffen hat
und dass er als Vater im Himmel über allen wacht.

Dem anderen ist es wichtig, dass Jesus, Gottes Sohn, uns erlöst hat
und uns die Armen und Schwachen ans Herz legt.

Dem dritten, dass Gott die Gemeinde belebt und begeistert,
und unsichtbar und wunderbar um uns ist und in uns ist, wenn wir ihn brauchen.

Drei und doch eins.

 Gott ist mächtig und stark als Schöpfer der Welt,

    Gott ist menschlich und barmherzig als Bruder an unserer Seite,

       Gott ist gegenwärtig und nah im Geist, der weht, wo er will,

In der Kunst gibt es immer wieder Hinweise auf die Dreifaltigkeit:
Das dreifaltige Kleeblatt, die dreiblättrige Erdbeere.
Eine Pyramide mit einem Auge darin,
oder Kerzen und Leuchter, die eine dreieckige Struktur haben.

Wir können das nie ganz erfassen.
Und doch können wir darauf vertrauen.
Weil wir hoffen und wissen, dass Gott uns versteht.

Ihnen allen eine dreifach gesegnete Zeit!

 

Pfingsten

 

Es soll nicht durch Heer oder Kraft,
sondern durch meinen Geist geschehen,

spricht der Herr Zebaoth.
            Sacharja 4,6b

Der Namen des Festes war mal eine Zahl – auf Griechisch. Benannt wird Pfingsten nämlich nach dem „pentekosté hemera“, also dem „fünfzigsten Tag“. Aus Pentekoste wurde im Deutschen erst „Penkste“ und dann im Laufe der Zeit „Pfingsten“.

An diesem Sonntag feiern wir ein Ereignis, das man als den Geburtstag der Kirche verstehen kann: Die Jünger saßen in Jerusalem zusammen, als der Heilige Geist über sie kam. Flammend wie Feuerzungen und kräftig wie Windbrausen kam er über sie. Und danach waren sie „begeistert“, sie konnten mutig auftreten, öffentlich den Menschen verkünden, dass Jesus nicht tot ist, sondern lebt. Und zum allgemeinen Erstaunen konnten sie das sogar „in anderen Sprachen, wie ihnen der Geist zu reden eingab.“ Ein Wunder.

Früher feierte man Pfingsten eine volle Woche lang, Papst Urban II. beschränkte das Fest dann auf drei Tage und Friedrich d.Gr. verkürzte es auf zwei Tage. Neben Feuer und Wind gibt es ein weiteres Zeichen für Pfingsten: Die Taube, sie steht symbolisch für den Heiligen Geist, der am Pfingsttag vom Himmel herabkommt.

In einigen Kirchen gibt es dazu lustige Bräuche: In Italien ergießt sich am Schluss der Pfingstmesse durch eine Öffnung im Dach der Kirche eine Wolke von roten Rosenblättern. Im Salzburger Land fiel brennendes Werg aus dem Kirchengewölbe auf die Gottesdienstbesucher herab. In Bayern ließ man eine hölzerne Taube herab und schwang sie an einem Seil über den Köpfen der Gemeinde. Manchmal wurden auch lebende Tauben durch das „Heiliggeistloch“ ins Kirchenschiff gelassen. Das klappte aber nicht immer. Es wird erzählt, dass während eines Pfingstgottesdienstes statt der Taube das Gesicht des Küsters im Deckenloch erschien. Der sichtlich aufgeregte Mann rief herunter: „Die Katze hat den Heiligen Geist gefressen!“

Ihnen allen eine fröhliche und gesegnete Pfingstzeit!

 

Pfingsten geht es wieder los!  
 

Ab Pfingsten gibt es wieder Gottesdienste in Düssel.

An Pfingstsonntag, den 31.Mai, und Pfingstmontag, den 1. Juni, jeweils um 10 Uhr feiern wir Gottesdienst in der Ev. Kirchengemeinde Düssel.

Wer daran teilnehmen möchte, muss sich vorher im Gemeindebüro anmelden. Ab Montag, den 25. Mai, ist dies möglich unter 02058 8237.

 

Wie wir jetzt Gottesdienste feiern:

 

1. Telefonische Anmeldung

Wer am kommenden Sonntag den Gottesdienst besuchen möchte, meldet sich bitte unter der Woche im Gemeindebüro telefonisch an. (02058 8237).
So kann vermieden werden, dass Sie am Sonntagmorgen zur Kirche kommen und dann enttäuscht wieder gehen müssen, weil kein Platz mehr für Sie frei ist.

2. Begrenzte Teilnehmerzahl

Die Besucher sitzen im Sicherheitsabstand voneinander, dazu sind Plätze in der Kirche markiert.  Es sind maximal 30 Besucher möglich.

3. Musik und Masken

Aus Sicherheitserwägungen wird es keinen Chor- oder Gemeindegesang geben. Die Besucher werden gebeten, Schutzmasken zu tragen. Sollten Sie die vergessen, können Sie eine vor Ort bekommen.

4. Abendmahl

Wir erarbeiten zurzeit ein Konzept, dass es uns erlaubt, wieder Abendmahl zu feiern. Da das Trinken aus dem Gemeinschaftskelch problematisch ist, sollen kleine Einzelkelche angeschafft werden. Davon brauchen wir dann eine ausreichende Anzahl, so dass jede/jeder einen eigenen beim Abendmahl benutzen kann. Wer sich an der Anschaffung mit einer kleinen Spende beteiligen möchte, ist herzlich willkommen.

5. Taufen

Wir bieten den Tauffamilien an, dass es für sie einen Extra-Gottesdienst gibt, der dann nicht am Sonntagmorgen, sondern am Samstag stattfindet. Termin und Uhrzeit sprechen Sie bitte mit Pfarrer Schmitt ab (0178 319 3196). In den Taufgottesdiensten gelten die gleichen Regeln wie auch in allen anderen.

6. Konfirmation

Eine Großveranstaltung, wie etwa die Konfirmation, kann unter den derzeitigen Bedingungen nicht stattfinden. Wir prüfen, ob es nach den Sommerferien möglich ist und dann an mehreren Terminen.

7. Goldkonfirmation

Die für den 13. September d. J. geplante Goldkonfirmation verschieben wir um ein Jahr auf den 12. September 2021.

8. Kirchenkaffee

Es wird in der kommenden Zeit auch kein Kirchenkaffee geben

9. Hochzeiten

Hochzeiten können unter den genannten Bedingungen durchgeführt (kein Gesang, Maskenpflicht, begrenzte Teilnehmerzahl) werden.

10. Trauerfeiern

Das gleiche gilt für Trauerfeiern.

 

 

Letzter Sonntag der Osterzeit

Exaudi

 

        Der HERR ist mein Licht und mein Heil;
        vor wem sollte ich mich fürchten?

         Der HERR ist meines Lebens Kraft;
         vor wem sollte mir grauen?
        

HERR, höre meine Stimme, wenn ich rufe;
sei mir gnädig und antworte mir!

 So heißt es im 27. Psalm, es ist der Psalm dieses Sonntags, der dann auch danach benannt wurde: Exaudi, das ist Latein und heißt: „Höre!“ Der Sonntag Exaudi steht ein bisschen schachmatt zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten. An dem vergangenen Feiertag erinnerten wir, wie der Auferstandene die Jünger verlassen hat. An dem kommenden Feiertag werden wir das Ankommen des Heiligen Geistes feiern. Dazwischen nun „die wartenden Gemeinde“. Wie am Flughafen zwischen „departure/Abflug“ und „arrival/Ankunft“. Zwischen: „Schon jetzt“ und „Noch nicht“.

Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor? In dieser seltsamen Zeit: Dies hat schon wieder auf. Aber da dürfen wir noch nicht hin. Hier gelten noch folgende Begrenzungen, dort ist das schon wieder möglich. Die Meinungen gehen auseinander: Die einen sagen, es wär zu früh, die anderen, es sei zu spät. Wie auch immer. Die Unsicherheit bleibt.

Als Christinnen und Christen sind wir das Warten gewohnt. Wir warten auf einen neuen Himmel und eine neue Erde. Wir warten auf ein Reich, in dem Fairness und Aufrichtigkeit herrschen, in dem sich Gerechtigkeit und Frieden küssen. Manchmal wird selbst uns das Warten ein wenig lang. Dann bitten wir den Heiligen Geist, dass er kommt. Und uns Kraft gibt. Und Ausdauer. Und einen langen Atem. Auf dass wir wissen und gewiss bleiben, dass Gott unser Licht und Heil ist, und die Kraft unseres Lebens bleibt. Komme, was mag.

Weiterhin eine Frohe Osterzeit!

6. Sonntag der Osterzeit

Rogate

 

das ist Latein und heißt: „Betet!“ Früher gab es an diesem Sonntag und in der darauffolgenden Woche Prozessionen und Bittumgänge auf den Feldern für eine gute Ernte. Nanu? Wieso denn jetzt?
Nun, in Mitteleuropa war der Mai eine entscheidende Zeit für eine gute Ernte: „Ist der Mai kühl und nass, füllt‘s dem Bauern Scheun‘ und Fass!“ Andererseits konnten Nachtfröste bis Mitte Mai noch die Ernte bedrohen. Daher kommt der Name der so genannten „Eisheiligen“: Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und die „eiskalte“ Sophie, deren Gedenktage zwischen dem 11. und 15. Mai liegen. Diese Tage waren ja auch in diesem Jahr wieder recht kühl gewesen.

Auch für uns ist der Sonntag Rogate ein Betsonntag. Aber als Evangelische veranstalten wir keine Prozessionen. Luther hatte beobachtet, dass man da nur „sehen und gesehen sein will und lauter unnützes Geschwätz und Lächerliches treibt“, und noch manch anderes.  Dann lieber keine Prozessionen. Es wäre viel besser, sich in der Kirche zu versammeln, zu beten und zu singen. Das würden wir ja gern. Und das wollen wir auch bald wieder gemeinsam tun, zumindest das Beten. Das gemeinsame Singen wird wohl noch nicht so schnell wieder möglich sein.

Über das Beten hat Jesus ganz ähnlich geurteilt wie Luther (Matthäus 6,5-14): Nämlich, dass man es nicht machen soll, um dabei gesehen zu werden. Man solle lieber in sein „Kämmerlein“ dafür gehen und die Tür hinter sich zu schließen. Und Jesus hat uns auch versichert, dass man beim Beten auch nicht viele Worte machen muss: Denn Gott, euer Vater, weiß, was ihr braucht, bevor ihr ihn bittet. Und er hat uns gelehrt wie wir beten sollen:

Unser Vater im Himmel!
Dein Name werde geheiligt.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Lasst uns dafür beten, dass uns Gott weiter gnädig bleibt
und die Menschen, die wir lieben und brauchen,

verschont, bewahrt und führt durch diese Zeit hindurch.

Weiterhin eine Frohe Osterzeit!

 

 

5. Sonntag der Osterzeit

Kantate

 

das ist Latein und heißt: „Singet!“ Früher zog man singend in die Kirche ein mit einem Psalm bzw. Lied (Inroitus). Und an diesem Sonntag war der Refrain (bzw. Antiphon) aus Psalm 98: „Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder.“

Gerade die evangelischen Gottesdienste leben vom Gesang der Gemeinde. Einige der Lieder davon sind regelrechte Schlager, z.B. die Lieder von Paul Gerhardt: Du meine Seele singe (EG 302), Ich singe dir mit Herz und Mund (EG 324), oder: Geh aus, mein Herz, und suche Freud (EG 503). Um mal nur drei zu nennen.

Eigentlich wäre an diesem Wochenende unsere Konfirmation gewesen. Unter Gesang wären die Konfirmandinnen und Konfirmandinnen eingezogen. Junge Erwachsene, stolze Eltern und Großeltern, schicke Kleider und dunkle Anzüge auf dem Gruppen-Foto, anschließend Familienfeier im Restaurant oder zu Hause… Das alles kann jetzt nicht so stattfinden wie geplant. Wir wissen nicht, wann wir den Termin nachholen können. Vielleicht in der zweiten Jahreshälfte? Vielleicht erst nächstes Jahr? Wir wissen es nicht.

Glaube ist der Vogel der singt,
auch wenn die Nacht noch dunkel ist.

Wir hoffen darauf, dass uns Gott weiter gnädig ist und die Menschen, die wir lieben, verschont, bewahrt und führt durch diese Zeit der Ungewissheit. Wir singen ihm unsere Lieder in der Zuversicht, dass da ein guter Weg ist und dass da neues Leben sein wird, auch wenn wir jetzt noch nicht alles sehen und wissen können.

Weiterhin eine Frohe Osterzeit!

 

 

4. Sonntag der Osterzeit

 

Jubilate

 

das ist Latein und heißt: „Jubelt!“, „Jauchzet!“, oder „Seid froh!“ Früher zog man singend in die Kirche ein mit einem Psalm bzw. Lied (Inroitus). Und an diesem Sonntag war der Refrain (bzw. Antiphon) aus Psalm 66: „Jauchzet Gott, alle Lande! Lobsinget zur Ehre seines Namens; rühmet ihn herrlich!“

Der Mai ist gekommen. Und wir sind eingeladen, fröhlich zu sein und Gott dafür zu loben. Wir sollen zusammen mit allen Blumen singen und mit all seinen Vögeln blühen (oder umgekehrt). Wir freuen uns, dass Gott die Welt so schön gemacht hat, wie sie ist. Und dass da, trotz Seuche und Krise, auch noch Grund zur Freude ist, weil das Leben weitergeht. Ja, sogar noch viel bunter blüht unter einem wunderbar blauen Himmel, der nicht getrübt wird von den Abgasen des Luftverkehrs.

Als Christinnen und Christen denken wir in dieser Zeit auch noch an die „Neue Schöpfung“:  Wie Gott durch die Auferstehung von Jesus Christus neues Leben gebracht hat - und möglich gemacht hat für viele. Wie eine neue Gemeinschaft entstand aus Menschen verschiedenen Alters und verschiedener Herkunft. Wie aus Fremden, die wir einst waren, nun Kinder Gottes wurden, Schwestern und Brüder, die Freunde und Familie Gottes.

Wir sind neu, verschieden und gehören doch alle zusammen.
Jesus hat das in einem Bild erklärt. Er hat gesagt: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Und er hat gesagt: Wenn ihr weiter mit mir zusammenbleibt, dann könnt ihr blühen, wachsen und stark werden.
Dann könnt ihr Früchte hervorbringen, Gutes bewirken.
Und glaubt mir: Wenn ihr in mir bleibt und ich in euch bleibe,
dann werde ich höchstpersönlich dafür sorgen, dass eure Frucht bleibt.

Darauf vertrauen wir. Darum sind wir froh. Und deshalb loben wir Gott.

Weiterhin eine Frohe Osterzeit!


 

3. Sonntag der Osterzeit

 

Misericordias Domini

 

das heißt: „die Barmherzigkeit Gottes“. Früher zog man singend in die Kirche ein mit einem Psalm bzw. Lied (Inroitus). Und an diesem Sonntag war der Refrain (bzw. Antiphon): „Misericordias Domini plena est terra…“. Das ist Latein und bedeutet: „Die Erde ist voll der Güte des HERRN“ (Psalm 33,5).

Gott meint es gut mit uns, immer und überall auf dieser Welt. Das kommt zum Ausdruck im Bild von den Schafen und dem Hirten. Jesus hat gesagt: “Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben."  (Johannes 10)

Wem vertrauen wir uns an?
An wessen Hand wollen wir durchs leben gehen?
Wer ist bei uns auch in schweren Zeiten,
also im „finsteren Tal“? Psalm 23 kennt die Antwort:

Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquickt meine Seele.

Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des Herrn immerdar.

Weiterhin eine Frohe Osterzeit!

Fürbitten vom Sonntag Quasimodo

2. Sonntag der Osterzeit

 

Quasimodogeniti

 

das heißt: „wie die Neugeborenen“. Früher zog man singend in die Kirche ein mit einem Psalm bzw. Lied (Inroitus). Und an diesem Sonntag war der Refrain (bzw. Antiphon): „quasi modo geniti infantes rationabiles et sine dolo lac concupiscite…“. Das ist Latein und bedeutet: „Wie die neugeborenen Kinder nach Milch schreien, so sollt ihr nach der vernünftigen, unverfälschten Lehre begierig sein. Dann werdet ihr durch sie wachsen zu eurem Heil“. 1. Petrusbrief 2,2

 

Man nennt den Sonntag nach Ostern auch den „Weißen Sonntag“. Aber nicht etwa wegen der Kommunion, wie manche meinen. Der Beiname ist viel älter und stammt aus der Alten Kirche (also aus der Frühzeit der Christenheit, der Römerzeit, als man noch Sandalen und Toga trug). Damals gab es die Erwachsenentaufe und zwar in der Osternacht. Während der Osterwoche fanden täglich Gottesdienste statt, an denen die in der Osternacht Getauften in ihren weißen Taufkleidern teilnahmen und in denen sie in ein tieferes Verständnis der Sakramente eingeführt wurden. Am Sonntag nach Ostern legten sie ihre Taufkleider wieder ab. Und waren quasi erwachsen.

 

Egal ob wir „kleine Kindelein“ sind oder nicht, ob wir uns jung fühlen oder alt aussehen, bei Gott können wir immer wieder neu anfangen und das an jedem Tag, den Gott uns schenkt.

 

Weiterhin eine Frohe Osterzeit!



Ostersonntag

Wer heute an unserer Kirche vorbeikommt, kann sich einen Ostergruß mit einer kleinen Osterkerze, Osterglocke und Osterliedern von der Leine pflücken.

Frohe Ostern!
Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!

Karfreitag

Unsere Organistin Annette Heber und Pfarrer Udo Schmitt am Karfreitag in der Kirche.

Zum Nachhören hier:

Musik aus der Kirche Düssel

 Unsere Organistin Annette Heber spielt Orgel und Klavier für uns alle, die wir derzeit nicht aus dem Haus können.

Um sie hören zu können brauchen sie „Adobe Flash Player“:

Gemeinsam beten.

Ostern fällt nicht aus. Auch wenn wir uns nicht in der Kirche treffen dürfen, können wir miteinander beten. Morgens, mittags, abends wenn die Glocken läuten. So wie immer. Zusammen mit unseren katholischen Geschwistern, jetzt auch um 19.30 Uhr.

Wenn Sie wollen, können Sie auch ein Gebetsanliegen an uns senden. Per Post, per Mail oder per Telefon. Oder sie gehen an der Kirche vorbei und stecken eine Zettel in die Glastür.
Unser Pfarrer wird Sie dann am Karfreitag in der Kirche vortragen.

 Udo Schmitt Dorfstr. 1, 42489 Wülfrath,  0178 – 319 3196

 udo.schmitt@ekir.de

 

 

 

Die Kirche ist offen.

Viele Spaziergänger haben es schon bemerkt. Der Turmraum der Kirche ist jetzt von morgens um 10 Uhr bis abends um 19.30 Uhr geöffnet. Wer mag, kann da kurz verweilen, eine Gebet sprechen oder es auf einen Zettel schreiben und in die Glastür stecken.

 

Alle Veranstaltungen abgesagt!

Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Düssel hat beschlossen, alle Gruppenveranstaltungen in der Gemeinde samt der Andachten und Gottesdienste abzusagen.
Dies gilt bis einschließlich Freitag, den 15.05.2020.

Sie können weiterhin im Büro anrufen, dienstags und freitags von 9-12 Uhr, unter 02058 - 8237.
Sie erreichen auch Ursula Böhme weiterhin vormittags von 9-12 Uhr unter 02058 - 8936166.

Gemeindemitglieder, die sich informieren wollen oder um Hilfe bitten oder ein seelsorgerliches Gespräch führen möchten, wenden sich bitte an:

Pfarrer Udo Schmitt (0178 - 3193196) oder Presbyter Wolfgang Böhme (0151 - 72680239).

 

 

AKTUELLE PREDIGT ZUM NACHHÖREN (Adobe Flash Player erforderlich):

Gottesdienst 02. August

Pfarrer Fragner

8. nach Trinitatis

Auf der Seite "Gottesdienste" finden Sie unser Predigt-
archiv
, in dem die Predigten der vier vorangegangenen
Sonn- und Feiertage zum Nachhören bereit stehen.