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12.01.15

Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland verurteilt die Mordanschläge islamistischer Terroristen

Je suis Charlie

Bereits am 8. Jan. 2015 bloggte M. Rekowski, der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland angesichts des Mordanschlags auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ am Vortag in Paris: "Keine Religion darf missbraucht werden, um Gewalt zu rechtfertigen.“

Im Weiteren schreibt er: „Als Christinnen und Christen verurteilen wir den Anschlag auf die Redaktion des Magazins Charlie Hebdo in Paris. Wir trauern um die Ermordeten, unser Mitgefühl gilt ihren Angehörigen. Dieser Anschlag trifft unser Selbstverständnis. Wir leben in einer offenen Gesellschaft. In unserer Demokratie gelten Menschenrechte, Meinungsfreiheit und selbstverständlich auch Religionsfreiheit. Auf diesen Werten gründet unsere Wertegemeinschaft in Europa, diese Werte wurden durch das Attentat angegriffen.“ [mehr>>>]

Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland schließt sich diesem Votum an und "verurteilt die jüngsten Mordanschläge islamistischer Terroristen: den Mordanschlag auf die Redaktion des Magazins „Charlie Hebdo“, den Mord an einer Polizistin und einem Polizisten und den Geiseln in einem jüdischen Supermarkt in Paris und die Ermordung von bis zu 2000 Menschen in der nigerianischen Stadt Baga und ihrem Umland durch die Terrorgruppe Boko Haram. Wir trauern um die Ermordeten, unser Mitgefühl gilt ihren Angehörigen. Wir klagen Gott die Opfer." [mehr>>>]

Superintendent Eckart Wüster erklärte im Eröffnungsgottesdienst der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland: "... werde ich deutlich denen widersprechen, die meinen, Gott zum Erfüllungsgehilfen ihrer eigenen Vorstellungen oder Mordgelüste machen zu dürfen. Gott, Elohim oder Allah darf niemals für Terror und Mord herhalten. Sich das immer wieder deutlich zu machen, das ist – die beklemmenden Ereignisse von Paris vor Augen – elementar wichtig.“ [mehr>>>]