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13.11.15

Kreissynode 2015

Am 6. und 7. Nov. 2015 tagte die Kreissynode des Kirchenkreises
Niederberg in den Räumen der Evangelischen Kirchengemeinde Dönberg an
der Höhenstrasse auf Wuppertaler Stadtgebiet. Delegierte aus den
11 Gemeinden berieten gemeinsam mit fachkundigen berufenen Mitgliedern
Themen des Evangelischen Lebens in Niederberg. Dazu gehört ganz aktuell
das Engagement der Stadtlotsen in Velbert, Heiligenhaus und Wülfrath
sowie deren Finanzierung und damit die Beteiligung an einer
Willkommenskultur für Flüchtlinge. Superintendent Jürgen Buchholz gab
der Synode dazu einen Überblick über das Engagement in den Gemeinden.


Daneben gehörte aber auch die Zukunft der Evangelischen
Kindertageseinrichtungen zu den Themen der Synode. Im Rahmen der
Subsidiarität übernehmen Kirchengemeinden hier eine Aufgabe für den
Staat. Aber die Refinanzierung läßt eine Lücke von 12% sämtlicher
Kosten, die also von den Kirchengemeinden getragen werden. Immer mehr
Gemeinden investieren so viel Geld in die Kindergärten, dass kaum noch
Geld für andere Aufgaben bleibt. Also wird aktuell darüber nachgedacht,
ob eine gemeinsame Trägerschaft für alle Kindertageseinrichtungen ein
geeignetes Modell sein kann. Als Referent zu diesem Thema stellte Pfr. i.R. Peter Siebel, der Dozent am PTI für den Elementarbereich war, die Chancen der Kindergartenarbeit für die Kirchengemeinde dar.


Ausserdem hat die Kreissynode einige langfristige Planungs- und
Beratungsprozesse abschgeschlossen. Hier sind zum einen im Rahmen der
Verwaltungsstrukturreform die Gemeindebüros organisatorisch in einem
Verwaltungsamt zusammengefasst worden. Dafür gibt es neue Personal- und
Haushaltsplanungen. Im weiteren unternehmen die Gemeinden im
Kirchenkreis zusammen mit den Einrichtungen eine gemeinsame
Personalplanung, die vorrangig auskömmliche Stellen anstrebt. Begleitet
wird dies von einer Pfarrstellenrahmenplanung bis 2020. Diese Prozesse wurden
in den letzten Jahren immer wieder in unterschiedlichen Gremeine beraten und kamen jetzt zu einem Abschluß. Superintendent Buchholz:
"Wir haben in diesen Fragen einen lange Diskussions- und Einigungsprozesse hinter uns. Nun haben wir die Beschlüsse gefasst und haben hoffentlich in den presbyterien und der Kreissynode wieder etwas mehr Zeit für unsere eigentlichen Dinge."