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14.05.16

Bericht zur Ökumenischen Visite

Der Kreissynodalvorstand mit Gästen aus der Ökumene

Der Kreissynodalvorstand mit Gästen aus der Ökumene

Am Samstag, 14.5. stellte ein Team mit Vertretern aus der Lutherischen Kirche Kenias, der Reformierten Kirche Ungarns, der Katholischen Kirche Velbert und der Freien Evangelischen Gemeinde Velbert dem KSV seinen Bericht vor. Dieser Besuch fand statt im Rahmen einer Aktion der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR); diese trägt den Namen "Weite wirkt" und endet mit dem Pfingstfest am Sonntag in Mülheim a.d. Ruhr.

Die Besucher aus der weltweiten Ökumene hatten mehr als eine Woche lang den Kirchenkreis Niederberg besucht. Diese Besuche konzentrierten sich zunächst auf die Gemeinden Gruiten und Velbert, berührten aber auch z.B. Wülfrath, Heiligenhaus, die Diakonie und die Erwachsenenbildung. In zahlreichen Besuchen, Hospitationen, Interviews und Gesprächen verschufen sich die Gäste eine Eindruck über das weite Spektrum der Angebote vom Kindergartenalter bis zum Seniorenkreis.

Danach zogen sich die Besucherin und die fünf Besucher in eine Art Klausur zurück. In mehr als zwei halben Tagen trugen sie ihre Eindrücke und Erkenntnisse zusammen und formulierten sorgfältig einen gemeinsamen Bericht in englischer Sprache. Diesen Bericht stellten sie dann am 14.5. dem Kreissynodalvorstand (KSV) vor und übergaben ihn damit auch an die Gemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises.

(Der Originalbericht in englischer Sprache findet sich hier >>>
Die Übersetzung des Berichts in deutscher Sprache findet sich hier >>>)

Dieser Bericht geht aus von dem grundlegenden Bibeltext für kirchliche Arbeit, dem sog. Missionsbefehl aus dem Matthäus-Evangelium (Mt 28, 18-20). Vor diesem Hintergrund sind in dem Bericht Beobachtungen und Fragen formuliert. Die Vielfalt und Qualität der Angebote wird ausdrücklich hervorgehoben. Was als Lob für die Arbeit in einer multikulturellen Welt formuliert ist, geht aber auch einher mit der Sorge, ob Kirche eine Strategie für die Arbeit in einer multikulturellen und multireligiösen Welt entwickelt hat. Die Fragen lassen sich zusammenfassen: Ist das Evangelische Profil überall spürbar? Warum tut Evangelische Kirche was? Wie werden Menschen und vor allem Familie erreicht und spirituell gestärkt? Wo macht sich Evangelische Kirche zum Anwalt von Armen und Schwachen, aber auch für drängende Fragen unserer Zeit?

Abschließend bedankten sich die Gäste für Offenheit, Freundlichkeit, Gastlichkeit und Zeit. Sie betonten, auch für die eigene Arbeit eine Unzahl an Eindrücken und Ideen gewonnen zu haben. Superintendent Buchholz dankte für das Engagement der Gäste und den freundlich-kritischen Bericht. Er versprach, dass mit diesen Anfragen weitergearbeitet wird. Buchholz gestand am Schluss dann auch: "Mit diesen Besuchen habe ich auch unseren eigenen Kirchenkreis besser verstanden." Dem wurde von anderer Seite beigepflichtet: "Es ist schön, einen Einblick in die Nachbargemeinde erhalten zu haben."