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29.09.17

Ökumenischer Gottesdienst zum Christusjahr im Jahr des 500. Reformationsjubiläums: Aufstehen! Aufeinander zugehen!

Kreisdechant D. Schilling, Superintendent F. Weber, Superintendent J. Buchholz. Bild: Kirchenkreis D-Mettmann

Kreisdechant D. Schilling, Superintendent F. Weber, Superintendent J. Buchholz. Bild: Kirchenkreis D-Mettmann

A. Wirth, I. Boden. Bild: Kirchenkreis D-Mettmann

A. Wirth, I. Boden. Bild: Kirchenkreis D-Mettmann

„Was geschieht hier heute? Bemerkenswertes! Im 500. Jahr der Reformation feiern wir gemeinsam als katholische und evangelische Christen und Gemeinden einen Gottesdienst! Ein Christusfest! Im katholischen Wallfahrtsdom zu Neviges! Wow! Mit vielen anderen, die in der Gesellschaft und Politik Verantwortung tragen! Und mit vielen Gemeindemitgliedern!“ So eröffneten Pfr. J. Buchholz (Superintendent Kirchenkreis Niederberg), Pastor D. Schilling (Kreisdechant Dekanat Mettmann, Pfr. F. Weber (Superintendent Kirchenkreis D-Mettmann) ihre gemeinsame Predigt, die sie in Form eines Trialogs hielten. Mehr als 1000 Besucher fanden sich zu diesem Gottesdienst ein und bekamen viel zu hören und zu sehen. Entscheidende Teile des Gottesdienst wurden pantomimisch unterstützt und unterstrichen. Die beiden Pantomiminnen A. Wirth und I. Boden illustrierten die Lesung von den Emmausjüngern sowie die immer wieder anklingende österliche Auferstehungsbotschaft. Dies war der wiederkehrender Inhalt dieses besonderen Gottesdienstes: Gerade angesichts der Kirchentrennung und angesichts unübersichtlicher gesellschaftlicher Situationen eben nicht die Hoffnung aufzugeben, das zusammenfinden kann, was zusammen gehört: „Aufstehen! Aufeinander zugehen!“

„Brannte nicht unser Herz, als er uns unterwegs die Schrift auslegte?“ Ist ein Satz aus der Emmausgeschichte. Die drei Theologen spitzten das zu: „Viele hier sind mit brennendem Herz unterwegs – gewesen!? In der Kirche, in der Politik, im bürgerschaftlichen Engagement. Dafür gilt es auch hier und heute einmal sehr ausdrücklich „Danke“ zu sagen. Und zugleich wissen wir: Der Weg kann lang und schwierig werden.“ Deswegen gilt – nicht nur im Reformationsjahr - ein besonderer Dank den Verantwortungsträgern aus Politik und Gesellschaft, die ebenso ihren Teil dazu geben und sich den gesellschaftlichen Herausforderungen stellen. So passte es auch, dass der Kreisdirektor M. Richter dann an die ökumenischen Bemühung