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26.07.18

Pfarrerin Stefanie Stute wechselt nach Aprath

Pfarrerin Stefanie Stute

Pfarrerin Stefanie Stute vor ihrem Büro im Siepen

Seit zwanzig Jahren schon ist Pfarrerin Stefanie Stute im Kirchenkreis Niederberg. Als Vikarin und Pfarrerin zur Anstellung in Wülfrath, nach der Elternzeit noch als Pfarrerin z.A. für kurze Zeit auf Tönisheide, aber auch als Religionslehrerin am Gymnasium Heiligenhaus und für die letzten 12 Jahre als Pfarrerin in Neviges. Hier in Neviges lagen ihr vor allem die Siepener am Herzen. Das Siepenfest hat sie gegründet und es ist längst eine Tradition, die aus dem Siepen nicht mehr wegzudenken ist. Das Zusammenleben und Arbeiten mit den Menschen in „Ihrer“ Gemeinde war wichtig und hat für den Stadtteil zahlreiche neue Akzente gesetzt. Und auch in den Zeiten voll Krankheit fühlte sie sich von der Gemeinde getragen: „Niemand hat gemeckert, als ich mit meinem Krücken und unbeweglichen Fingern beim Bezahlen im Supermarkt den ganzen Laden aufgehalten habe. Im Gegenteil, alle haben mich freundlich unterstützt.“ In den Höhen und Tiefen ihrer Zeit in Neviges hat ihre positive Lebenseinstellung geholfen: „Das Leben ist super. Und Schicksalsschläge gehören dazu. Und wir haben den Vorteil, wir haben den lieben Gott an unserer Seite.“ Und so verlässt sie die Gemeinde mit vielen Erinnerungen, Dankbarkeit und viel Wehmut und Traurigkeit.

Pfarrerin Stute ist gefragt worden, ob sie die Pfarrstelle zur Entlastung des Superintendenten in der Bergischen Diakonie übernehmen möchte. Diese Pfarrstelle hat einen Umfang von 75%, was dem augenblicklichen Lebensmodell von Pfarrerin Stute entspricht und ihr hilft, ihre Kräfte zu schonen. Den Dienst in der Bergischen Diakonie wird sie am 1. Sep. 2018 aufnehmen. In Aprath freut sie sich wieder auf die Menschen, die dort leben und arbeiten. Hier wird sie an Ihrer seelsorgerlichen Kompetenz weiterarbeiten und Fortbildungen besuchen, weil die Menschen dort sehr spezielle Bedürfnisse haben. Bevor sie den Unterricht in der dortigen Schule aufnimmt, will sie zuschauen und hospitieren. Erste Ideen für einen Materialkoffer zum Religionsunterricht hat sie bereits umgesetzt und freut sich auf die kreativen Spielräume im Unterricht. „Anfangs ist das auf Aprath sicherlich viel mehr Arbeit,“ ist sich Pfarrerin Stute sicher. Doch insgesamt hofft sie, dass das Arbeitsfeld überschaubarer wird. Neben der Seelsorge, dem Konfirmanden- und Schulunterricht möchte sie noch mehr Leben in die Aprather Kapelle bringen. Kunst, Musik und vieles andere können nicht nur den Raum zieren, sondern auch die Kirchenbesucher ansprechen und zu neuen Ideen anregen.