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24.09.19

Ein Jahr Ökumenische Notfallseelsorge im Kreis Mettmann

Notfallseelsorge

Bild: Kirchenkreis D-Mettmann

Die Ökumenische Notfallseelsorge im Kreis Mettmann feierte ihr einjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass war sie am Samstag, dem 28. September 2019 von 9.00 bis 12.00 Uhr auf dem Wochenmarkt in Mettmann, Jubiläumsplatz - Nähe Bäckerei Schüren -, mit einem Pavillon vertreten. Alle Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, persönlich mit den ehren- und hauptamtlichen Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger ins Gespräch zu kommen und sich zu informieren. Darüber hinaus gab es für jede Gesprächspartnerin und jeden Gesprächspartner eine kleine Überraschung.

2018 haben sich die evangelischen Kirchenkreise Düsseldorf-Mettmann, Niederberg, Leverkusen und das katholische Kreisdekanat Mettmann zusammengeschlossen und mit dem Kreis Mettmann eine Vereinbarung geschlossen, die die Arbeit der Notfallseelsorge verbindlich regelt und die Betreuung von Einsatzkräften vertraglich sicherstellt. Finanziell wird die Notfallseelsorge jährlich vom Kreis mit 45.000 Euro unterstützt. Die Notfallseelsorge steht an 365 Tagen und 24 Stunden für einen Einsatz bereit. Rund 70 hauptamtliche und 47 ehrenamtliche Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger leisten die Einsätze.

2018 gab es insgesamt 189 Einsätze. In unterschiedlichen Extremsituationen und Notfällen, wie beispielsweise bei einem Unfall, bei einem Todesfall bietet die Notfallseelsorge erste Hilfe für die Seele, indem sie den Angehörigen zur Seite steht. Dabei arbeitet sie eng mit der Feuerwehr, dem Rettungsdienst, dem Katastrophenschutz sowie der Polizei zusammen. Die Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger werden durch den Taxi- und Chauffeurservice Herzog in Hilden zum Einsatzort gefahren. Koordiniert wird die Ökumenische Notfallseelsorge von Pfarrer Jürgen Draht, Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann und von Guido Boes, Erzbistum Köln.

„In den Kirchenkreisen und im Kreisdekanat sind wir dankbar für diese wegweisende Form der Zusammenarbeit in der Ökumenischen Notfallseelsorge. Dies hat Zukunft, und dies ist, was die Menschen wirklich brauchen: Zusammenarbeit statt Abgrenzung!", erklärt Frank Weber, Superintendent Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann.

(Text: Beate Meurer, Kirchenkreis D-Mettmann)