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10.11.19

Kreissynode 2019

m Freitag, 8.11. und Samstag 9.11. hat die Kreissynode des Kirchenkreises Niederberg getagt. Die Kreissynode setzt sich zusammen aus Delegierten der zehn Gemeinden Heiligenhaus, Velbert, Dalbecksbaum, Tönisheide, Neviges, Langenberg, Wülfrath, Düssel, Gruiten-Schöller und Dönberg. Insgesamt 64 Delegierte berieten über die gemeinsamen Dinge im Kirchenkreis.

Zu Beginn der Synode erinnerte Superintendent Jürgen Buchholz an den Reformator Huldrych Zwingli und seinen Satz: „Du bist Gottes Werkzeug. Er verlangt deinen Dienst, nicht deine Ruhe. Tu um Gottes willen etwas Tapferes.“ Dies stellte er in den Zusammenhang, dass Kirche sich angesichts schwindender Mitgliederzahlen und Finanzen bewegen müsse und „tapfer Neues erproben könne“.

Im Weiteren beschloss die Synode, wie in jedem Jahr, dass es beim Personal keine Änderungen geben wird; auch die Haushalte von Kirchenkreis und Verwaltung wurden festgestellt.

Am Samstag wurde über die Fusion der Verwaltungen aus D-Mettmann und Niederberg beraten. Schon länger arbeiten die beiden Kirchenkreise in verschiedenen Bereichen, wie z.B. Schulreferat, Friedhofsverwaltung und Personalabrechnung zusammen. Im letzten Jahr erklärten beide Kirchenkreise die Absicht, ein gemeinsames Verwaltungsamt zu gründen. Mittlerweile sind bereits einige Abteilungen aus beiden Verwaltungsämter zusammengeführt. Ab 1.1.2021 soll es dann ein gemeinsames Verwaltungsamt an den Standorten Velbert und Mettmann geben. Mit der Fusion bleiben alle Arbeitsplätze erhalten, wenn auch an der einen oder anderen Stelle der Ort sich verändert.

Danach wurde die sogenannte Visitationsordnung beschlossen: wie es unter Freunden so ist, besucht man sich untereinander und gibt sich gegenseitig Rückmeldungen über das was auffällt. So etwas regelt die Visitationsordnung. Demnach werden z.B. Gemeinden vom Kreissynodalvorstand besucht, oder Einrichtungen, wie die Krankenhausseelsorge oder der gesamte Kirchenkreis ist beteiligt an einer Visitation der Gottesdienste in den Gemeinden.

Ein wichtiges Thema, dass die Synode und die Gemeinden schon seit lange Jahre beschäftigt ist die Sorge um das Kindeswohl. Alle Einrichtungen, in denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten, haben eine sogenannte Risikoanalyse erstellt. Für den gesamten Kirchenkreis hat die Synode nun einen Ablaufplan verabschiedet. Dieser regelt, was im Falle eines Verdachts passiert, dass ein Kind gefährdet wurde. Zudem werden alle Presbyterien noch einmal für dieses Feld geschult.

Nicht ganz zum Ende beschloss die Kreissynode noch, zukünftig als "klimaneutrale Synoden" durchgeführt zu werden. Ziel ist es dabei, CO2-Emissionen sowie Plastik und Müll zu vermeiden. Deshalb werden die Synodalen gebeten, per Rad, Bus oder Bahn anzureisen oder Fahrgemeinschaften zu bilden. Die Emissionen, Wasser-, Gas- und Stromverbrauch der Tagung werden erfasst und anschließend über die Klima-kollekte.de ausgeglichen.