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Hier finden Sie ältere Meldungen aus dem Kirchenkreis Niederberg

Afrikaabende in Velbert (04. und 27. Juli)

Kurzinterview zu den Afrikaabenden mit Pfarrerin Andrea Kupatz, Synodalbeauftragte des Ausschusses für Mission, Ökumene und konziliaren Prozess.

Florian Specht: Liebe Frau Frau Kupatz, was erwartet uns an den Afrikaabenden?
Pfarrerin Andrea Kupatz: Der stellvertretende Generalsekretär unserer kenianischen Partnerkirche Reverend Luke Mwololo ist auf Einladung des Nordelbischen Missionszentrums (NMZ) zu Gast in Deutschland und wird zwischen seinen Stationen in Norddeutschland und Bayern einige Tage bei uns im Kirchenkreis Niederberg verbringen.

Zum 1. Afrikaabend am 4. Juli wird Reverend Luke Mwololo uns in seinem Vortrag einen Überblick über die Situation der Kenya Evangelical Lutheran Church (KELC) in ihrem gesellschaftlichen Kontext geben.
Ein großes Problem ist die Klimaveränderung für die Landbevölkerung. Viele wandern in die die Großstädte ab und landen dort meist in den Slums. In jeder Gemeinde der Kirche soll deshalb ein Brunnen entstehen. Diese Brunnen stellen die Wasserversorgung vor Ort sicher und der Erlös des Verkaufs von Wasser soll eine Einnahmequelle für die betreffenden Gemeinden werden. Diese Projekte werden jetzt initiiert. Für die Bohrungen benötigt die KELC allerdings finanzielle Hilfe der Partner.
Desweiteren wird Reverend Mwololo über das Straßenkinderprojekt und den von uns mitfinanzierten neuen Bau für die 4 Wohngruppen referieren, deren Bezug nun unmittelbar bevorsteht. Zusätzlich erhalten wir neue Informationen über die fertigen Klassenräume der Schule, über die staatlichen Zusagen und bürokratischen Hürden und den angepeilten Beginn des Schulbetriebs.

Am 2. Afrikaabend (27. Juli) wird uns Pastor Jamin Komora aus der Gemeinde Malindi am indischen Ozean in Kenia besuchen und die Lebenssituation der Frauen vor Ort und ein neues Projekt vorstellen.
Da viele Männer wegziehen, um Arbeit zu finden, gibt es in der Gemeinde eine große Anzahl alleinerziehender Frauen, die größtenteils auf sich allein gestellt sind. Nun ist durch die Frauenhilfe in Kakoneni die Anschaffung einer Maismühle geplant, die kommerziell genutzt werden und den Frauen somit eine Existenzgrundlage bieten soll. Fragen der Wartung und Instandhaltung sind geklärt. 50 % der gut 6.000 € betragenden Kosten wollen die Frauen selbst aufbringen, damit das Projekt dauerhaft in deren Eigenverantwortung läuft.

Die beiden Afrikaabende finden jeweils um 19 Uhr im Pavillon der Apostelkirche, Wichernstr. 1, in Velbert statt. Gereicht wird ein afrikanischer Imbiss.

"Gerechtigkeit erhöht ein Volk"

Solidarität zur Schaffung gleicher Lebensbedingungen

am 17. März 2010 tagten die (Ober)Bürgermeister/innen der Städte im Ruhrgebiet und im Bergischen Land und der Landräte zusammen mit der Ruhrsuperintendentenkonferenz. Sie berieten über die Finanzlage der Kommunen und verabschiedeten ein gemeinsames Votum.

>>> Wortlaut des Votums als PDF

Neujahrsempfang 2009

Calvin war auch beim Neujahrsempfang des Kirchenkreises Niederberg das zentrale Thema. Auf Einladung des Kirchenkreises Niederberg waren am 23.01.2009 Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft in das Friedrich-Karrenberg-Haus gekommen. Vor der Begegnung mit Calvin hielt Superintendent Breitbarth seine Ansprache in der die Themen KIBIZ, Kinderarmut und Kirchenmusik die bestimmenden Themen waren.

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Calvin 09

Im Jahre 2009 wurde der 500. Geburtstag des Reformators Johannes Calvin begangen. Als scharfsinniger theologischer Denker hat Calvin die Gedanken der Reformation systematisiert.

Der Reformierte Bund in Deutschland hat zu diesem Anlass zahlreiche Materialien und Medien für Schulen und Gemeinden erstellt; u.a. auch eine Wanderaustellung zu Leben und Werk Calvins.

Vom 23. Jan. bis 7. Feb. 2009 war diese Ausstellung in den Kirchenkreisen Niederberg und D-Mettmann zu sehen. Begleitet wurde sie durch eine Reihe von Veranstaltungen in beiden Kirchenkreisen. Mehr >>>

Den Auftakt für diese Veranstaltungsreihe machte der Neujahrsempfang des Kirchenkreises Niederberg. Nach der Ansprache des Superintendenten versuchten Prof. Pfr. M. Freudenberg in einem Vortrag und Pfr. i.R. K. E. Pönitz mit mehreren Lesungen, die unbekannte Seite des "Geniessers" Calvin hervorzuheben.Musikalisch gerahmt wurde dieses Programm von der Musikerin Chr. Nickel.

Der Vortrag von Prof. Freudenberg >>>

Kreissynode 07/08.11.2008

Die Kreissynode Niederberg tagte am 07. und 08. 11. 2008 im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Tönisheide. Nach dem Synodalgottesdienst - der die Pogrome vom 9. November 1938 zum Inhalt hatte - setzte sich die Synode am ersten Tagungstag auch inhaltlich mit mit den Pogromen auseinander und verabschiedete eine Synodalerklärung an die Gemeinden und Gemeindeglieder des Kirchenkreises Niederberg.

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Wir sind dann mal weg ...

Am 14. Sep. 2008 begannen die Wanderungen durch den Kirchenkreis Nierderberg mit der ersten Etappe. Von Düssel über Schöller nach Gruiten ging es bei strahlendem Sonnenschein über herrliche Wanderwege durch Feld und Wald, über große Strecken an der Düssel entlang.

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Tagung der Kreissynode Niederberg am 26.04.2008

Die Kreissynode sagt wo`s lang geht

Die Gemeinden unseres Kirchenkreises haben die Frauen und Männer gewählt, die Verantwortung auf der Kirchenkreisebene übernehmen. Am Samstag kommt die Kreissynode in Velbert zusammen. In der Alten Kirche beginnt um 8.30 Uhr ein Abendmahlsgottesdienst mit dem Schwerpunkt moderne Kirchenmusik. Pfarrer Preis aus Velbert predigt.

Die Tagung der Synode findet im Gemeindehaus Oststrasse statt. Sie ist öffentlich. Auf der Tagesordnung stehen folgende Themen:

* Förderung des Kirchenmusikalischen Nachwuchses

* Pilotprojekt zur Sicherung eines Grundeinkommens in Namibia

* Wahlen

Alle Ämter in unserer Kirche werden durch Wahl auf bestimmte Zeit besetzt. Die Basis soll immer die Möglichkeit haben, Veränderungen herbei zu führen. Gewählt werden der stellvertretende Superintendent und die beiden stellvertretenen Schriftführer. Sie müssen Theologinnen oder Theologen sein. Ausserdem werden aus den Abgeordneten der Gemeinden 4 Synodalälteste und vier Stellvertreter gewählt.Die Amtszeit der Synodalältesten beträgt 8 Jahre. Diese Ältesten bilden den Kreissynodalvorstand.

Für alle wichtigen kirchlichen Arbeits- und Lebensbereiche gibt es Beauftragte. Auch darüber entscheidet die  Kreissynode.

Wie gesagt, die Tagung ist öffentlich. Kommen Sie vorbei und schauen Sie sich Niederberg life an.

Ihr Superintendent

R. Breitbarth

Stolpersteine - "stolpern" mit Kopf und Herz

Mahnmale gibt es viele, eindrückliche, künstlerisch wertvolle. Man besucht sie und lässt sie auch wieder zurück, bestenfalls als veränderter Mensch. Aber Bestandteil unseres Alltags sind sie nicht.

Anders die Stolpersteine...

 

Den kompletten Text finden Sie hier:

Stolpersteine.pdf

Presbyteriumswahl 2008 – aktive Gestaltung der Gemeinde durch Ausübung des Wahlrechts

Am 24. Februar wird in den evangelischen Kirchengemeinden im Rheinland das Presbyterium gewählt. Man steht vor der Frage: Soll ich da hingehen? Die Gerüchte sagen: völlig egal, ob du da hingehst oder nicht. Ich möchte Sie gerne überzeugen, an der Wahl teilzunehmen.

Überall im Land blüht das ehrenamtliche Engagement. Im Besuchsdienst, im Kindergottesdienst, in den Tageseinrichtungen, in den Kreisen der Gemeinden, in den Chören… ich bin sicher, ich habe eine Gruppe vergessen. Wo nur wenig vorhanden ist, hat man es mit der Erinnerung leicht. Da muss man mit dem wenigen viel hermachen. So ist es bei uns nicht. Eher umgekehrt. Evangelische Kirche verantwortet unendlich viel Engagement in der Öffentlichkeit, aber sie redet nicht oft davon. Bei vielen ist dieser Dienst Ausdruck ihres gelebten Glaubens. Und davon macht man kein Aufheben. In einer Mediengesellschaft ist diese Haltung zwar fragwürdig, aber biblisch ist sie gut fundiert. Und das muss in unserer Kirche die Hauptsache sein.

Was hat es auf sich mit dieser Kirche?

Sie ist immer dann gegenwärtig, wenn sich Menschen unter dem Wort versammeln. Im Gottesdienst, in der Seelsorge, in Diakonie, Begegnungen… Es sind die alltäglichen, an Gott orientierten Lebensvollzüge, in denen sich Kirche ereignet. Wenn Lebensvollzüge wirklich echt sein sollen, müssen sie auf Augenhöhe geschehen. Das heißt, alle Personen mit ihren Gaben und Schwächen bringen sich in den Prozess so ein wie sie sind. Niemand muss Vorleistungen erbringen. Es gibt durchaus Begabungen, Fachwissen, Ausbildungen, die in der Leitung einer Gemeinde eine Rolle spielen, aber sie sind als Ergänzungen gedacht und nicht konkurrierend. Jede Gemeinschaft, die öffentliche Verantwortung übernimmt, muss sich eine Form, eine Verfassung geben, an der sie erkennbar und beurteilbar ist. In unserer Evangelischen Kirche im Rheinland bestimmen die Bindung an Bibel und Bekenntnis und der Bezug zu Gottes auserwähltem Volk Israel die Grundartikel. Sie werden gelebt in den Gemeinden, den Kirchenkreisen, den Landeskirche und der weltweiten Ökumene.

Die Organe unserer Kirche müssen an dieser Vorgabe ausgerichtet sein. Sie werden unter dem Stichwort "ungeteilte Leitung" verstanden. Die Stimme einer Pfarrerin zählt nicht mehr als die Stimme jedes anderen. Es geht eben darum, die Gemeinde möglichst breit in ihrem Leitungsorgan abzubilden. Gerade weil die Verantwortung im Rahmen der geltenden Ordnung bei dem Presbyterium, dem Leitungsorgan liegt, müssen möglichst viele Menschen bereit sein, Leitungsverantwortung zu übernehmen. Die Presbyterien tagen einmal monatlich. Je nach ihrer Tradition gibt es Ausschüsse, in denen die Arbeitsgebiete der Gemeinde begleitet werden: Theologie, Kirchenmusik und Gemeindeaufbau, Finanzen, Personal, Bau und Friedhof, Diakonie, Jugend, Kindergarten, Öffentlichkeit, Ökumene, Integrationsarbeit... Ehrlich gestanden, die Leitung einer Gemeinde hat mit gemütlichen Plaudereien wenig zu tun. Dazu ist das Schicksal der Menschen, die in den Gemeinden arbeiten und die von den Angeboten der Gemeinde abhängen, viel zu wichtig.

  • Ob in Ihrem Wohnbezirk zukünftig eine evangelische Tageseinrichtung ist, hängt unter anderem von der Entscheidung des Presbyteriums ab. Wenn ihnen das gleichgültig ist, dann müssen Sie nicht wählen gehen.
  • Ob es in Ihrem Wohnbezirk ein gutes Zusammenleben von Jung und Alt in einem Haus der evangelischen Gemeinde geben wird, hängt von der Entscheidung des Presbyteriums ab. Kann Ihnen das gleichgültig sein?
  • Wenn in Ihrem Wohnbezirk viele Menschen wohnen, die in unsere Lebensformen integriert werden möchten, dann kommt es darauf an, wie das Presbyterium die Gewichte der Gemeindearbeit setzt. Denn das Geld reicht nicht mehr für alles. Lässt Sie das wirklich kalt, wenn sie einen liebenswerten Lebensraum möchten?
  • Ob Ihre Gemeinde im Gottesdienst auf Menschen zugeht, so dass sie sich zu Hause fühlen, das hängt auch von der Gemeindeleitung ab. Möchten Sie nicht auch, dass es möglichst vielen mit der Kirche gut geht?

Für die vielen Entscheidungen, die ein Presbyterium fällen muss, stehen immer Menschen, die ihre Stimme für oder gegen etwas abgeben. Die Kandidatinnen und Kandidaten haben ihre guten Profile. Jedes wahlberechtigte Gemeindeglied hat das Recht sein Vertrauen durch Wahl auszudrücken.

Ich bitte Sie herzlich, gestalten Sie das Gemeindeleben mit und wählen Sie am 24.2. in Ihrer Gemeinde. Und, schauen Sie doch mal wieder in der Kirche rein. Das tut nicht nur den andern gut.

Ihr Superintendent

Rolf Breitbarth

Neujahrsempfang 2008 des Kirchenkreises Niederberg

Auf Einladung von Superintendent Breitbarth kamen am 25.01.2008 Vertreter von Kirche, Politik und Gesellschaft zum Neujahrsempfang ins Friedrich-Karrenberg-Haus. Festredner war in diesem Jahr Herr Holger Richter, Beigeordneter der Stadt Velbert, zum Thema "Soziale Netzwerke". Für die Musik sorgte Thomas Gerhold, Kirchenmusiker der Kirchengemeinde Wülfrath.

Ansprache des Superintendenten >>>

Kreissynode 2007

Ein letztes Mal im ‚Haus der Kirche’! - Die Kreissynode Niederberg tagte vom 16.-17.11.2007 in Heiligenhaus

Zur Herbstsynode hatte die Ev. Kirchengemeinde Heiligenhaus in ihr (noch bestehendes) ‚Haus der Kirche’ eingeladen.

Am Beginn versammelte sich die Synodalgemeinde in der Alten Kirche erst einmal zu einem Abendmahlsgottesdienst. Nicht nur Frau Kirchenrätin Busch aus dem Landeskirchenamt war von der kirchenmusikalischen Gestaltung dieses Gottesdienstes angetan – wir alle erhielten eine wunderbare Ausgangsposition für zwei arbeitsintensive Tage. Und dazu trug auch die Predigt von Pfarrer Jochen Lütgendorf aus Düssel bei: die „gemeine Pfuhlschnepfe“ wird uns noch lange an Jeremia 8, Vers 7 und unser Verhältnis zu Gott erinnern.

Herr Superintendent Breitbarth spannte in seinem Bericht einen Bogen von der Situation der Gesamt-EKD bis in unseren Kirchenkreis: „Wollen wir weiterhin als Kirche das öffentliche Leben mitgestalten, werden Kooperationen unerlässlich sein.  Wir alle können dadurch nur gewinnen.“

Nach den im Herbst obligatorischen Finanzberatungen widmete sich die Synode ihrem Hauptthema, der Kirchenmusik. Die gut ausgestattete Kirchenmusik in unserer Region  wurde als wichtiger Teil des Gemeindeaufbaus verstanden und gewürdigt. Die Synode dankte dem Konvent der hauptamtlichen Kirchenmusiker/innen für ihre erfrischende und abwechslungsreiche Darstellung des Themas. In die Zukunft blickend beschloss die Synode die Planung und den Aufbau einer niederbergischen Ausbildungsstätte für angehende nebenamtliche Kirchenmusiker/innen. Hier kann man bald das Orgelspiel lernen! Dies soll jedoch auf keinen Fall in Konkurrenz zu den bestehenden Musikschulen geschehen.

Anschließend freute sich der Kirchenkreis Niederberg auf eine gute Zusammenarbeit mit Herrn Silvio Gasparic, der im Fachreferat Kindertageseinrichtungen in den nächsten Jahren den eingeschlagenen Strukturprozess begleiten wird. Zum Schluss wurde Frau Pfarrerin Kupatz aus Dalbecksbaum als theologische Abgeordnete zur nächsten Landessynode entsandt.

Fazit: Eine gut vorbereitete, interessante Synode. Dank gebührt allen Verantwortlichen.

Wir konnten es merken: Der Kirchenkreis Niederberg ist Gemeinschaft!

Wolfhard E. Günther, Pfarrer

Evangelische Kirchendelegation in Südafrika

Gegenwärtig befindet sich eine Delegation der Evangelischen Kirchen in NRW in Südafrika und beschäftigt sich dort mit wirtschaftlichen und gesundheitspolitischen Themen. Superintendent R. Breitbarth nimmt als nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung an diesem Besuch teil.

Gemeinsam gegen Aids

Nelspruit/Südafrika. Die Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen und der südafrikanischen Provinz Mpumalanga im Kampf gegen Aids soll ausgebaut werden. Beim Besuch der evangelischen Kirchendelegation unter Leitung des westfälischen Präses Alfred Buß sicherte der Gesundheits- und Sozialminister von Mpumalanga, William Lubisi, dem Programm „Kirche und Wirtschaft gemeinsam gegen HIV/Aids” seine Unterstützung zu.

(Quelle: EKvW-PresseInfo) >>mehr

Nicht sportlich schlank, sondern schwindsüchtig krank
Stellenbosch/Südafrika. Der Staat darf nicht den Kräften des ungezügelten Marktes unterworfen werden. Vor dieser Gefahr hat Präses Alfred Buß am Donnerstag (28.6.) auf einer Tagung an der Universität von Stellenbosch gewarnt. Der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen besucht zur Zeit mit einer Kirchendelegation Südafrika. Die marktradikale Parole „je schwächer der Staat, desto freier die Bürger“ führe besonders in den ohnehin schwachen Staaten des Südens zu niedrigeren Steuern auf Kosten von Gesundheit, Bildung, Justiz und Sozialem. Die Staaten würden dann „nicht sportlich schlank, sondern schwindsüchtig krank“.

(Quelle: EKvW-Presseinfo) >>mehr

Reformationstag

Mittwochabend, 31. Oktober, Kinder in Gespensterverkleidung in den Straßen. Skelette und Totenköpfe. Halloween. Der Sinn des Brauchs: Das Böse erschrecken und vertreiben. Die Kinder wissen das nicht. Die älteren feiern eine Art Karneval vor dem Totennovember. Das Geschäft mit der Angst blüht. Offenbar ist sie untergründig da. Da muss man was tun.

Mittwoch, 31. Oktober ist Reformationsfest. Im Mittelalter herrschte die Angst vor dem Gericht Gottes. Da musste man einstehen für das eigene Versäumnis, für die Gottvergessenheit, für die Lieblosigkeiten, für die Sünde eben. Die Bedrohung war greifbar: Höllenqualen. Die wurden den Menschen plastisch vor Augen geführt. Wer musste davor keine Angst haben?

Es entwickelte sich ein religiöser Markt. Wer konnte, zahlte und war die Hölle los. Wer nicht konnte…

Einer hat bemerkt, dass damit die Frage nach der Gerechtigkeit Gottes gestellt war. Sollte er käuflich sein? Er hieß Martin Luther. Er merkte, diese Frage musste ein anderer lösen, der dem Spuk ein Ende machen konnte. Jesus Christus. Ein ganz einfacher Satz fegte den Spuk weg:. "Gott ist dem gnädig, der an ihn glaubt." Bei ihm bist du gerettet. Gott gibt niemanden verloren. Deine eigenen Rettungsversuche bringen dich immer tiefer in die Angst. Du hast das nicht nötig. Einer hat den Buckel hingehalten und alles bezahlt: Jesus, der Christus. Halt dich an ihn. Da findest du Freiheit, evangelische Freiheit.

31. Oktober 1517, Wittenberg. Die Gedanken stehen in der Bibel. Luther hat sie so ausgedrückt, dass sie geglaubt wurden. Menschen sind für diese Freiheit des Glaubens aufgestanden. Er hat den Norden Europas ziemlich durcheinander gebracht, der deutsche Reformator. Mit ihm lernt die Evangelische Kirche bis heute, was die biblische Freiheit, die Freiheit Gottes in unserem Leben, heute, bedeutet.

Sprechen Sie Ihre Pfarrerin oder Ihren Pfarrer darauf an.

R. Breitbarth

Kirchentag

Lebendig, kräftig und schärfer...
Es war ein toller Kirchentag. Vor allem wegen der Menschen, die sich auf die Sache und aufeinander eingelassen haben. >>mehr

Dieser Kirchentag war ein Geschenk. Es wäre zu schön, wenn er seine Heiterkeit und seine Schärfe, seine Lebendigkeit und seine Kraft auch bei uns entfalten würde. Die Situation ist gewiss eine andere als in Köln, aber das eine Wort ist das selbe.
Liebe Grüße
Ihr
R. Breitbarth, Sup.

Auswirkungen der Unruhen in Kenia auch auf unsere kenianische Partnerkirche

Die Unruhen und Ausschreitungen, die nach den Wahlen in Kenia ausgebrochen sind, sind jetzt auch uns ganz nahe gerückt. Aus unserer Partnerkirche, der Kenianischen Evangelisch-Lutherischen Kirche (KELC), mit der unser Kirchenkreis schon seit vielen Jahren zusammenarbeitet, hat uns nun ein Bericht vom Pangani Lutheran Children Centre (PLCC) erreicht. Das Pangani Projekt in Nairobi hilft Aidswaisen und Mädchen, die auf der Straße leben.

Jetzt hat das PLCC 42 Kinder aus den umliegenden, von Ausschreitungen betroffenen Slums zusätzlich aufgenommen. Das überschreitet die finanziellen Mittel dieses Projektes bei weitem. (Bericht sh. unten)

Der Kirchenkreis Niederberg wird unsere kenianischen Schwestern und Brüder unterstützen um die Not abzumildern. Bitte helfen auch Sie.

Wir bitten Sie um Spenden für das PLCC auf das Konto des Kirchenkreises Niederberg, KD-Bank eG, Konto-Nr. 1010139011, BLZ 35060190, Verwendungszweck: Pangani Centre Nairobi 

Wasser marsch!

Wasser aus der ganzen Evangelischen Kirche im Rheinland soll zum Kirchentag in Köln zusammenströmen. Das ist ein schöner, mehrschichtiger Gedanke. Denn die Bäche und Flüsse bringen auf ihrem Weg zur Mündung manches aus den Quellgebieten und dem Land entlang ihres Laufes mit. Und nicht nur das Wasser soll nach Köln strömen, sondern auch die Menschen.

Nun fließen nicht alle Flüsse in den Rhein, aber alle Regionen unserer Kirche sollen Charakteristisches einbringen. Deshalb hatte die Leitung des Kirchentages die Idee, Fässer an die Kirchenkreise zu verteilen, die mit Wasser aus ihrer Region befüllt werden sollen.

Wir wollen uns gerne in die Gemeinschaft einbringen und werden stellvertretend für alle Gewässer und Gemeinden Düsselwasser abfüllen.

Warum die Düssel?

Immerhin gibt die Düssel der Landeshauptstadt den Namen. Da weiss man wenigsten, wo die Ursprünge liegen. Auch das in einem mehrschichtigen Sinn. An der Aktion Wasserschöpfen in der Düsselfurt am Kirchenfelder Weg werden keineswegs die „Würdenträger“ die Hauptakteure sein, sondern Kinder des evangelischen Kindergartens Düssel. Denn Kirchesein muss bis an die Wurzeln hinab, dorthin, wo alles nachwächst.

Ich würde mich freuen, wenn Sie Zeit finden am 10.05. 2007 um 10.00 Uhr an die Düsselfurt zum kommen und uns helfen, das Wasser zu sammeln, das Gemeinschaft ist.

Ach, übrigens kommen Sie doch auch nach Köln zum 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag in der Zeit vom 6. – 10. Juni 2007. Wie Sie nach Köln kommen sollen? Fragen Sie doch einfach mal Ihre Pfarrerin oder Ihren Pfarrer. Es gibt bestimmt Gleichgesinnte in Ihrer Gemeinde, die sich zu einer gemeinsamen Busfahrt zusammenfinden.

Ihr Superintendent Rolf Breitbarth

lebendig und kräftig und schärfer (Hebr. 4,12)

Unter dieser Losung treffen sich beim 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 6. bis 10. Juni 2007 in Köln mehr als 100.000 Menschen aus Deutschland und der ganzen Welt.

Der Kirchentag hat viel zu bieten.:Knapp 3000 Veranstaltungen an fünf Tagen laden zum Besuch ein. Gäste aus nah und fern beleben diesen Event, der Basisbewegung" und "Prominententreff" zugleich ist.  Informieren Sie sich über die Veranstaltungen und wie Sie teilnehmen, unterstützen oder mitwirken können.
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Besuch der Kirchenleitung im Kirchenkreis Niederberg

Am 20. und 21.04.2007 besuchte die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland den Kirchenkreis im Rahmen einer "Visite". Visite bedeutet, dass die Kirchenleitung sich ein Bild von dem kirchliche Leben im Kirchenkreis Niederberg und den Beziehungen der örtlichen Gemeinden zu Politik und Gesellschaft machen möchte.

Innerhalb des Kirchenkreises fanden Begegnungen in den Kirchengemeinden statt. Themen wie z.B. Gemeindeaufbau durch Kirchenmusik, Kirche und Kunst, Umnutzung von Kirchen, Kirche im gesellschaftlichen Umfeld wurden präsentiert und angesprochen. Außerdem stand der Präses Jugendlichen aus dem Kirchenkreis zum Gespräch zur Verfügung. Im Rahmen der Visite wurden auch Gespräche mit dem Landrat des Kreises Mettmann und den Bürgermeister der zum Kirchenkreis gehörenden Kommunen geführt.

Visitation der Kirchengemeinde Dönberg

Seit Anfang März besucht der Kreissynodalvorstand (KSV) als Leitung des Kirchenkreises die Kirchengemeinde Dönberg. Eine Visitation ist ein Besuch; die Mitglieder des Kreissynodalvorstandes unterrichten sich über das Leben der Gemeinde. Zugleich bietet sie der Gemeinde eine besondere Möglichkeit, sich beraten zu lassen.

Geldgeschenke zur Konfirmation

Geldgeschenke können in Zukunft in entsprechenden Fällen als Vermögen behandelt werden, das nicht auf das Einkommen angerechnet wird. Pressesprecherin Sandra Schramm von der ARGE ME-aktiv, die für alle zehn Städte des Kreises zuständig ist, betont: „Wir werden Geldgeschenke zur Konfirmation oder auch Kommunion nicht auf die Hartz-IV-Leistungen anrechnen“.

Superintendent Rolf Breitbarth vom Kirchenkreis Niederberg begrüßt - zusammen mit dem Superintendenten des Kirchenkreises D-Mettmann, Frank Weber - diese Auslegung des Sozialgesetzbuches im Kreis Mettmann:
„Wir freuen uns als evangelische Kirche über diese positive Entscheidung, die das Wohl der Konfirmandinnen und Konfirmanden im Blick hat.“

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Krisenseelsorge an Schulen

Krisenseelsorge an Schulen (KRISS) erhält nicht zuletzt unter dem Eindruck von Amokläufen und Berichten über wachsende Gewalt an Schulen eine steigende Beachtung. Das Interesse an Unterstützung bei kleinen und grossen Krisen im Klassenzimmer und im Schulleben wird spürbar.

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Wahl in die Kirchenleitung

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland wählte Superintendent Pfarrer Rolf Breitbarth zum Mitglied der Kirchenleitung. Er wurde am 4. März 2007 in dieses Amt eingeführt.

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Neujahrsempfang 2007

Auf Einladung des Superintendenten Breitbarth kamen am 02. Februar 2007 Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft zum Neujahrsempfang ins Friedrich-Karrenberg-Haus.

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