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11.06.14

14 neue Stolpersteine in Velbert

Am Pfingstsamstag hat der Kölner Künstler Gunter Demnig neue Stolpersteine verlegt. Auf Initiative von Paul-Jürgen Stein im Namen des Kirchenkreises Niederberg und des Historikers Rainer Koester wurden die Lebensläufe früherer Velberter Bürgerinnen und Bürger recherchiert, die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung waren. Vor ihren letzten Wohnsitzen verlegte Deming die Stolpersteine auf den Gehwegen. In deren messingfarbene Oberflächen sind die Namen und Daten der Verfolgten eingraviert.

Gedacht wurde an jüdische Menschen und an drei Gewerkschaftler, darunter Karl Astheimer und Heinrich Kuhlemann, die sich in den 1930er Jahren für freie Gewerkschaften einsetzen, sich vor Gericht verantworten mussten und später im KZ getötet wurden. Ihre Steine liegen nun vor dem Gewerkschaftshaus an der Oststraße. Gunter Deming, der inzwischen etwa 47000 Stolpersteine in Deutschland und vielen europäischen Ländern verlegt hat, dankte der Initiative des Kirchenkreises und lobte die Stadt Velbert für die gute Vorbereitung der Aktion. Insgesamt hat er jetzt auf Velberter Stadtgebiet 40 Steine zum Gedenken an verfolgte Mitbürgerinnen und –bürger verlegt.