Aufgaben des Schulreferates

Neben anderen kirchlichen Einrichtungen nimmt das Schulreferat die Verantwortung der Evangelischen Kirche für Erziehung und Bildung in den beteiligten Kirchenkreisen wahr. Die Kirchenkreise D-Mettmann und Niederberg lösen damit das in der Vokation gegebene Versprechen ein, den Unterrichtenden Rückhalt der Ev. Kirche im Rheinland zu vermitteln (Rahmenordnung der Schulreferenten I/1999).

Das Schulreferat berät Schulleitungen und Fachkonferenzen in allen Fragen der Sicherstellung, Gestaltung und Durchführung von evangelischem Religionsunterricht. Die Schulreferentinnen und –referenten sind in erster Linie mit der Zurüstung, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften für Evangelische Religionslehre betraut. Darüber hinaus begleiten sie Lehrkräfte auf fachlicher Ebene und in persönlichen Angelegenheiten. Ihre Aufgaben beziehen sich auch auf die Mitarbeit bei der Gestaltung des Lebensraumes Schule. Dazu können sie den Kollegien Angebote machen, an der Profilierung der Schule mitzuwirken.

Für die praktische Arbeit der Religionslehrerinnen und –lehrer hält das Schulreferat Materialien und Medien bereit und entwickelt praxisorientierte Unterrichtsmaterialien. Das Schulreferat fördert die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Kirchengemeinden. Die Kooperation mit anderen in der Bildung tätigen Einrichtungen ist erwünscht.

 

KoKoRU - Typ B - Sek I: Gemeinsamkeiten stärken - Unterschieden gerecht werden

Mo, 18.3.2024 9-16 Uhr
Kursnummer
201022
Beschreibung
In Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Institut in Villigst, dem Pädagogisch-Theologischen Institut der EKiR, den Schulreferaten der Kirchenkreise in der EKiR und den katholischen Diözesen in NRW.
Seit dem Schuljahr 2018/2019 kann an Schulen der PS und Sek I in NRW der konfessionell-kooperative Religionsunterricht (kurz "kokoRU") eingeführt werden. Grundlage dafür sind der geänderte Runderlass zum Religionsunterricht in NRW (15. August 2017) und jeweils entsprechende Vereinbarungen zwischen den Kirchen in NRW.
Eine wichtige Voraussetzung für die Antragstellung und die Einführung des kokoRU ist die Fortbildung der Religionslehrer*innen.
Die Fortbildungen verfolgen das Ziel, Lehrer*innen in die Intention dieser Organisationsform einzuführen, ihr Konfessionsbewusstsein zu profilieren und die curriculare Gestaltung des kokoRU durch die Lehrkräfte beider Konfessionen grundzulegen.
Der Austausch untereinander wird dabei stets auf die Maxime "Gemeinsamkeiten stärken - Unterschieden gerecht werden" bezogen.
Damit dies gelingen kann, ist es erforderlich, dass pro Schule jeweils ein*e Vertreter*in der evangelischen und der katholischen Fachschaft gemeinsam teilnehmen. Während der Veranstaltung des Typs A werden die Kolleg*innen darin unterstützt, das für die Antragstellung erforderliche fachdidaktisch-fachmethodische Konzept zu erarbeiten.
Der Besuch der Fortbildung ist eine Voraussetzung, ohne die ein Antrag auf kokoRU an der eigenen Schule nicht gestellt werden kann.
Die Fortbildung ist für die Teilnehmenden kostenfrei.
Stichworte
KoKoRU
Kategorien
Gesellschaftswissenschaftlicher Lernbereich
Schulformen
Sek I
Auf Anfrage
Nein
Kurshinweis
Leitung: B. Hess (Katholisches Schulreferat), F. Wessel (Evangelisches Schulreferat),
Referenten: D. Arenz (Bistum Köln), K. Federschmidt (Evangelisches Schulreferat Düsseldorf)
Gesamtpreis
-
Kursort
Ev. Kirche Mettmann, Donaustraße 26
Donaustraße 26
40822 Mettmann

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