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Radfahrerkirche in Ratzdorf

In unserer Partnergemeinde Wellmitz-Ratzdorf soll in Zukunft aus der alten Scheunenkirche in Ratzdorf eine attraktive Radfahrerkirche werden. Ratzdorf liegt genau am Zusammenfluss von Oder und Lausitzer Neiße in der Nähe der polnischen Grenze. Durch Ratzdorf und an der Ratzdorfer Kirche vorbei führt der Oder-Neiße-Radweg (von Nova Ves in Tschechien bis Ahlbeck an der Ostsee). Dieser Weg soll die beliebteste Radstrecke Ostdeutschlands sein.

Die Kirchengemeinde in Wellmitz-Ratzdorf ist auf diese Besonderheit eingegangen und bietet den Radfahrern an, Rast in der Kirche zu machen.

Die alte Scheunenkirche kann täglich von Radfahrern von Anfang Mai bis Ende September von 10-18 Uhr angesteuert werden.

 

 

unsere Partnerkirche in Kenia

Neue Info`s über unsere Partner in Kenia
Zwei Jahre sind vergangen, als ich von unserem Besuch der Partnerkirche in Kenia, berichtet habe. Am 5.11. starteten wir neu, Jürgen Buchholz, Matthias Schmid, vom GMÖ und ich.
Nach ausgiebiger Vorbereitung flogen wir nach Nairobi, zur Synode der Partnerkirche. Schwerpunkte waren Haushalt, neue Wasserprojekte und Personal. Die Partner haben ähnliche Probleme wie wir, sinkende Mitgliederzahlen, weniger Einnahmen. Weiter macht sich der Klimawandel sehr bemerkbar.
Die Dürre bringt viel Not in die Bevölkerung. Unsere Projekte laufen gut, die Oblatenproduktion bietet einer Frau ein festes Einkommen. Der Hühnerstall in Malindi trägt sich. Die Frauen erwägen, ihn auszubauen. Die Maismühle in Kakoneni war reparaturbedürftig, aber sie funktioniert wieder. Nur fehlt wegen der Trockenheit Mais.
Unsere Schule bei den Massai steht leer, wegen Baumängel, schade. Hier stagniert unsere Arbeit. Aber unser Vorzeigeprojekt „ Straßenmädchen“ in Slum von Nairobi, läuft erfreulich gut. Um 60 Mädchen ein sicheres zu Hause zu bieten, benötigt Mary Mshana jährlich 10000 € Spenden, denn nur so kann sie die Ar-beit finanzieren.  Eure Kabelspenden tragen dazu bei.

Wir machen weiter, danke, Unser Team ist bereit, zu ihnen in die Kreise zu kommen, um Bilder zu zeigen und ausgiebig über unsere Arbeit zu berichten.
 Liebe Grüsse  
Heike Laukötter

 

 

 

Kenia - Jugendworkcamp 2018 „Partnerschaft aktiv erleben“

Wie viele von Ihnen bereits wissen, hat der Kirchenkreis Niederberg eine Partnerschaft mit einer Kenianischen Kirche mit Sitz in Nairobi. Diese Gemeinde trägt den Namen KELC (Kenian evangelical lutheran Church).
Die einzelnen Gemeinden dieser Kirche sind weit über das ganze Land verteilt und reichen von Tansania bis hin zum indischen Ozean.
Gepflegt wird diese Partnerschaft durch ein tolles Team im sogenannten Missionsausschuss.  Dort werden über alle Belange der Partnerschaft diskutiert und über die Nachhaltigkeit der Projekte nachgedacht.
Im Jahr 2016 fuhren wir mit einer kleinen Gruppe nach Malindi, dies liegt am indischen Ozean. Von dort aus ging es weiter ins Landesinnere. Ca. 60 km entfernt liegt das kleine Dorf Kakoneni. Die Menschen dort leben von ihrem Vieh und dem Anbau von Mais und anderem Gemüse. Dies ist natürlich stark von den Dürremonaten abhängig.
Die Kinder können in dem kleinen Ort eine Privatschule besuchen. Dies setzt allerdings voraus, dass die Eltern diese auch bezahlen können. Jugendliche finden nur selten eine Arbeit.
Dies war für mich als Jugendmitarbeiterin ein großes und wichtiges Thema, um mit dem Pfarrer und anderen Mitarbeitern vor Ort ins Gespräch zu kommen.
Zu Hause diskutierten wir darüber, ob es Sinn macht, ein Jugendprojekt in diesem Ort zu starten. Nach vielen Gesprächen mit unserem Partner in Malindi und Kakonei (sie stehen unter derselben Leitung) beschlossen wir dieses Projekt in Angriff zu nehmen und so flogen wir vom 13.10 – 28.10.18  mit 26 jungen und auch älteren Menschen (davon 17 Jugendliche, 6 Erwachsene und 3 Leitungen) aus dem Kirchenkreis Niederberg nach Kenia/Malindi / Kakoneni.

Unser Projekt: Bau eines Gästehauses!
Dieses Projekt sollte ein Teilprojekt werden. D.h. es sollten 2 Zimmer von insgesamt 6 Zimmern in diesen 2 Wochen fertiggestellt werden. Und so geschah es auch. Gemeinsam mit 18 Jugendlichen und zahlreichen Erwachsenen und einer Gruppe aus Bauleitung/Fachleuten, stellten wir diese 2 Zimmer fast fertig. Bei unserer Abfahrt fehlte nur noch das Dach. Doch bereits nach wenigen Tagen bekamen wir die nächsten Bilder und es folgten weiter. Heute können wir mit Stolz sagen, dass diese beiden Zimmer fertiggestellt wurden. Eine Eröffnung hat es bereits gegeben.
Sie fragen sich jetzt vielleicht, was hat das mit Jugendarbeit zu tun? Wir haben nicht nur gebaut! Wir haben uns gefunden! In einer Begegnung aus deutschen und kenianischen Jugendlichen wurde ein WIR. Aus Fremde wurden Freunde. Wir haben Diskussionen über unsere verschiedenen Kulturen geführt, haben das Land und die Menschen mit ihrem Glauben an Gott spürbar ERLEBT und dies MITGELEBT.
Das gebaute Gästehaus soll ebenso eine Chance sein, Jugendlichen einen Minijob zu ermöglichen, denn dieses Projekt soll durch Jugendliche nachhaltig Instand gehalten werden. (Hausmädchen, Hausmeister, Vermietung,..)
Durch dieses Projekt sind viele Freundschaften geschlossen worden und werden auch noch heute,3 Monate später, gepflegt.
Es bleibt nur noch Danke zu sagen. DANKE an alle, die an uns geglaubt haben, DANKE an alle, die uns finanziell unterstützt haben und DANKE an alle, die mitgewirkt haben, dass dieses Projekt so lebendig werden konnte.
Eure Melanie Zimmermann Almazan
Jugendmitarbeiterin der e. Kirchengemeinde Velbert Dalbecksbaum



Unsere Partnergemeinde Courcelles in Belgien

Die Partnerschaft zwischen den beiden evangelischen Gemeinden Velbert-Dalbecksbaum und Courcelles in Belgien besteht bereits seit 1974. Sie wurde bei einem Zusammentreffen auf einer deutsch-belgischen Pfarrkonferenz in Belgien von den damaligen Pfarrern Börnke und de Rahm begründet. Es folgten nahezu jährliche Treffen der Gemeinden im Wechsel in Velbert und Courcelles. Diese Treffen über die Pfingstwochenenden wurden mit interessanten Programmen gestaltet. Die Teilnehmerzahl lag in den Anfangsjahren bei über 40 Personen, so dass die Reisebusse stets voll besetzt waren. Bedingt durch Pfarrerwechsel, durch das Älterwerden der "1. Generation" und das Schrumpfen der Gemeindegliederzahlen wurde die Zahl der Interessenten im Laufe der Jahre leider immer geringer.

Courcelles liegt in der Nähe von Charleroi, die protestantische Gemeinde war und ist wie in ganz Belgien im Vergleich zur katholischen Kirche eine Minderheitengruppe. Sie gründete sich in der Blütezeit der Bergbau-Industrie, als viele Zugezogene hier ihre Arbeit und neue Heimat fanden. Seit dem Niedergang der Montan-Industrie haben viele, besonders junge Menschen Courcelles verlassen. Einige ältere Gemeindeglieder haben während des 2. Weltkrieges lange Zeit in deutscher Kriegsgefangenschaft verbringen müssen, und sprechen (bzw. sprachen) daher deutsch. Durch unsere Gemeindepartnerschaft wurden aus ehemaligen Feinden gute Freunde!

Im Jahr 1998 beschloss eine kleine Teilnehmergruppe, die jährlichen Treffen auf jeweils einen Tag zu beschränken, so dass die Hin- und Rückreise an einem Tag möglich sind, und damit der Organisationsaufwand entsprechend erheblich vereinfacht wird. Die Teilnehmerzahl liegt bei nunmehr etwa 20 Personen. Die Begegnungen sind nach wie vor sehr herzlich und interessant, die Ziele liegen nun nahe der Grenze. In den vergangenen Jahren trafen wir uns beispielsweise in Monschau, in Verviers, in Spa und Bad Münstereifel. Wir freuen uns schon jetzt auf unser nächstes Treffen!

Marianne Amling

Ratzdorf

Ratzdorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                                    

 

                        

 

 

 

 

                

 

 

 

 

 

 

                 

 

 

                     

 

 

  

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