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10.11.14

Kreissynode 2014

Am 7. und 8. November tagte die Kreissynode des Kirchenkreises Niederberg. Die Abgeordneten aus den Gemeinden und die Pfarrerinnen und Pfarrer berieten über die gemeinsamen Anliegen.

Die Synode begann am Freitag um 17.30 Uhr mit einem Abendmahlgottesdienst in der Christuskirche an der Grünstr. in Velbert. Zu den Beratungen zogen die Synodalen in das neue und wirklich gelungene Gemeindezentrum um. Nach den Grußworten des katholischen Stadtdechanten Jansen zu Beginn berichtete Superintendent Pfr. Jürgen Buchholz über seine Aktivitäten seit Amtsantritt im Juli diesen Jahres. Im Weiteren gab es eine Finanzbericht und die notwendigen Finanzbeschlüsse für das kommende Jahr. Hier gab es keine Überraschungen, weil das Kirchensteueraufkommen sich vermutlich nicht dramtisch verändern wird.

Zukünftig deutlich auswirken werden sich aber die Beschlüsse zur Verwaltungsstruktur und zur Personalplanung: Zum 01. 01. 2016 soll die Verwaltung so umstrukturiert werden, dass alle Gemeinden (mit z.B. daran hängenden Kindergärten, Friedhöfen, Personal etc.) sich dem Verwaltungsamt des Kirchenkreises Niederberg anschliessen. Dadurch soll die Arbeit weiter professionalisiert und effektiver gestaltet werden können. Daneben verständigten sich die Gemeinde darauf, künftig in der Personalplanung enger zusammenzuarbeiten, um auch zukünftig einträgliche und attraktive Mitarbeitendenstellen anbieten zu können.

Am Samstag begann die Synode um 8.30 Uhr mit einer kurzen Andacht. Danach grüßten Bürgermeister Lukrafka, Landeskirchenrätin Christine Busch und Skriba Pfr. Frank Schulte aus dem Nachbarkirchenkreis D-Mettmann mit kurzen Worten die Synode. Anschließend führte Pfr. Nötzel von GMÖ der EKiR in eine Kirchenmitgliedschaftsstudie der EKD ein. Demnach wächst der Anteil der kirchlich engagierten und interessierten Menschen ebenso wie der Anteil der vollständig an Kirche Desinteressierten. Der Bevölkerungsanteil zwischen diesen beiden Extremen sinkt. Die Synode konnte leider nur anfängliche Gedanken zu den sich daraus ergebenden Herausforderungen formulieren.

Im Weiteren stellte der KSV eine frisch gedruckte Broschüre vor: Die Kirche, ihre Mitarbeitenden und das liebe Geld. Diese zeigt, wie die Kirchensteuermittel im Kirchenkreis Niederberg eingesetzt werden und versucht einige Fragen, wie z.B. zu Kirchensteuern, Subsidiarität, Streikrecht etc., zu beantworten. Die Broschüre wird den Gemeinden und allen Interessierten kostenlos zur Verfügung gestellt.

Es folgten Berichte aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern, die zeigten, wie engagiert und vielfältig das kirchliche Leben in Niederberg ist. Von den Synodalen mit großem Interesse verfolgt wurde der Bericht von Pfr. Jörg Hohlweger, dem Theologischen Vorsteher der Bergischen Diakonie. Er stellte dar, wie der Zusammenschluß der Diakonie im Kirchenkreis Niederberg mit der Bergischen Diakonie ablaufen wird. Er betonte, dass sich die Niederberger Kompetenz im Bereich der ambulanten Angebote und die Aprather Kompetenz im Bereich der stationären Angebote gut ergänzen werden. Diese Angebote werden durch eine zentrale Angebotsberatung niedrigschwellig zugänglich; Anfragen werden kurzfristig beantworten und Angebote rasch bereitgestellt.

Abschließend wurde gewählt, weil einige Positionen im Kreissynodalvorstand - das ist das Leitungsgremium des Kirchenkreises zwischen den jährlichen Synoden - frei geworden waren. Gewählt zum Synodalassessor wurde Pfr. Wolfhard Günther aus Tönisheide; Stellvertretender Skriba ist Pfr. Jan Fragner vom Dönberg. Für das Amt der 5. und 6. Synodalältesten (das sind Nicht-Theologische KSV-Mitglieder) wurden Bernd-Jürgen Schönfeld aus Velbert-Mitte und Manfred Hoffmann aus Wülfrath gewählt. Vera Strathoff wurde zur Stellvertretenden Synodalältesten gewählt.

Weil Dieter Belgardt, Düssel, aus Altersgründen aus dem KSV und damit auch aus Ausschüssen ausscheidet, wurde Roderich Kuchem aus Gruiten zum Vorsitzenden des Kreiskirchlichen Finanzausschuss gewählt. Arno Friedrich aus Heiligenhaus wurde als Mitglied in diesen Ausschuss gewählt. Außerdem wählte die Synode Superintendent Pfr. Jürgen Buchholz zum Vorsitzenden des sich neu gründenden kreiskirchlichen Diakonieausschuss und Karen Oberlein aus Neviges als dessen Stellvertreterin.

Nach einigen weiteren Formalien bedankte der Superintendent sich bei den Kreissynodalen und beendete die Kreissynode gegen 13.45 Uhr mit dem Segen.