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16.02.16

Presbyterwahl

Am Sonntag, 14. Feb. 2016, wählten die Evangelischen Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland die Mitglieder ihres Leitungsgremiums, die Presbyterinnen und Presbyter. Für den Kirchenkreis Niederberg bedeutete dies, dass in 11 Gemeinden insgesamt 127 Frauen und Männer in das Presbyterium ihrer Gemeinde gewählt wurden. In den nächsten Wochen werden sie in ihr Amt eingeführt und beraten dann im Presbyterium über wichtige Entscheidungen für die Gemeinde.

Doch nicht in allen 11 Gemeinden wurde tatsächlich gewählt. In Dalbecksbaum, Langenberg, Schöller und Velbert war die Zahl der Kandidatinnen und Kandidaten nicht größer als die vorgegebenen Plätze im Presbyterium. In solch einer Lage macht eine Wahl keinen Sinn. Mit Genehmigung des Kreissynodalvorstandes galten die Kandidaten in diesen Gemeinden deswegen ohne Wahl als bestätigt.

In allen Gemeinden zusammen stellten sich 58 Frauen und 76 Männer zur Wahl; gewählt wurden 54 Frauen und 70 Männer. Für diejenigen, die nun keinen Platz im Presbyterium erhalten haben, gibt es aber genügend andere und wichtige Betätigungsfelder. So können sie sich z.B. in Ausschüssen, Arbeitsgruppen und Kreisen mit ihren Kompetenzen und ihrem Können einbringen und so ebenfalls am Gemeindeaufbau mitwirken.

Interessant ist das Wählerinnen- und Wählerverhalten in den Gemeinden, in denen die Wahl stattfand: Mehr als 11% der unter 16-jährigen machten von ihrem Recht Gebrauch und wählten ihre Presbyter. Dieser Durchschnitt wird allein von den über 60-jährigen übertroffen; hier lag die Wahlbeteiligung über 15%. In den Altersgruppen von 16 bis unter 40 Jahren gingen weniger als 5% zur Wahl und in der Gruppe von 40 bis unter 60 Jahren gut 9%. Die durchschnittliche Wahlbeteiligung lag bei 10,4 %.

Hinsichtlich der Wahlbeteiligung liegt die Gemeinde Gruiten an zwei Stellen über dem Durchschnitt: 25,1 % der Gemeindeglieder haben sich an der Wahl beteiligt und davon haben weit über 80 % der Wähler von der Briefwahl Gebrauch gemacht. Insgesamt haben sich in den wählenden Gemeinden über 10 % der Gemeindeglieder an der Wahl beteiligt, das sind insgesamt fast 2500 Frauen und Männer, denen daran liegt, dass ihre Gemeinde von vertrauenswürdigen Menschen geleitet wird.