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7.11.16

Die Kreissynode hat getagt

Landeskirchenrätin Busch

Landeskirchenrätin Busch

Superintendent Buchholz und Assessor Günther

Superintendent Buchholz und Assessor Günther

Dechant Jansen

Dechant Jansen

Superintendent Weber (D-Mettmann)

Superintendent Weber (D-Mettmann)

Stellv. Landrat Ruppert

Stellv. Landrat Ruppert

Am 4. und 5 Nov tagte die Kreissynode des Kirchenkreises Niederberg in Gruiten. 68 Delegierte aus Gemeinden, Einrichtungen und Arbeitsbereichen versammelten sich und berieten über die Belange des Kirchenkreises. Begleitet wurden sie von Grußworten von Superintendent Weber (Kirchenkreis Mettmann), Dechant Jansen (Katholisches Kreisdekanat), Landeskirchenrätin Busch (Landeskirchenamt der EKiR) und des Stellvertretenden Landrates Michael Ruppert. Alle betonten die gute Nachbarschaft und Zusammenarbeit, sowie das Engagement zum Beispiel in der Flüchtlingshilfe und der Notfallseelsorge. Auf der Tagesordnung standen zahlreiche Themen, die die Kirchengemeinden gemeinsam bewegen. Beratungen über das gerade begonnene Reformationsjahr standen an. In kleinen Arbeitsgruppen diskutierten die Synodalen, wie sich die Themen der Reformation auch heute noch aktualisieren lassen. Im Lauf des Jahres soll aus solchen Überlegungen ein „Niederberger Text zur Reformation“ entstehen.

Im Weiteren ging es um den Verbund der Kindertageseinrichtungen in Velbert. In den letzten Wochen hatten alle Presbyterien über einen Satzungsentwurf beraten. Dieser wurde nun von der Synode verabschiedet. Damit sind die Grundlagen für einen Trägerverbund gelegt, der die Kindertageseinrichtungen gemeinsam verwaltet und gegenüber der Stadt Velbert als verlässlicher Partner auftritt.

Ausserdem standen Wahlen auf der Tagesordnung, denn alle vier Jahre wird die Hälfte der Mitglieder des Kreissynodalvorstandes neu gewählt. Der Kreissynodalvorstand leitet den Kirchenkreis zwischen den Synoden und besteht aus insgesamt 5 Theologinnen und Theologen und 12 sogenannten „Synodalältesten“. Wiedergewählt wurden in diesem Jahr Pfr. Wolfhard Günther (Tönisheide) als Assessor sowie Pfr. Jan Fragner (Dönberg) und Pfr‘in Stefanie Stute (Neviges) als Stellvertretende Skribae. Zu Synodalältesten wurden gewählt: Reinhard Berger (Langenberg), Sigrid Marschall (Düssel), Manfred Hoffmann (Wülfrath) und Bernd-Jürgen Schönfeld (Velbert). Zu deren Stellvertretern wurden gewählt: Udo Fourné (Heiligenhaus), Frank Seiler (Tönisheide), Wolfgang Schwenkel (Heiligenhaus), Torsten Cleve (Langenberg) und Bernd Heckel (Dalbecksbaum). Die Mitglieder des KSV werden in einem Gottesdienst in ihr Amt eingeführt. Dieser findet am 16. 12. 2016 um 19.00 Uhr in der Kapelle des Klinikum Niederberg statt.

Nachdenkliche Worte gab Michael Ruppert der Synode auf den Weg: „Martin Luther hat eine Art Befreiungstheologie entwickelt. Aber heute fühlen sich die Menschen mitunter so frei, dass sie keine Theologie mehr brauchen.“ Damit gab er einen weiteren Anknüpfungspunkt zu der Frage, was Reformation heute bedeutet.