Sie sind hier: Sc-kkva >  HOME 
KontaktImpressum

News

21.05.17

Gottesdienst im Steinbruch

Jörg Iseke

Superintendent Jürgen Buchholz

Pfarrerin Barbara Schröder-Möring

Assessor Wolfhard Günther

Pfarrerin Stefanie Stute

Thomas Voigt, Sax for fun

Ein Bass-Saxofon von Sax for fun

Präses Manfred Rekowski

Im Rahmen der „Offenen Natursteinbrüche Bergisch Land“ fand ein Gottesdienst unter freiem Himmel statt. Dieser Gottesdienst unter dem Motto "Du stellst meine Füsse auf weiten Raum" ist einer von 95 Gottesdiensten am besonderen Ort, die sich auf das Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland verteilen. Die Zahl 95 erinnert dabei an die 95 Thesen, die Martin Luther im Jahr 1517 veröffentlicht hat. Damit begann die Reformation und die Evangelische Kirche entstand.

Anlässlich dieses Gottesdienstes verzichteten einige Gemeinden im Kirchenkreis Niederberg auf einen eigenen Gottesdienst am Sonntag morgen. Mit Shuttle-Bussen und Fahrgemeinschaften reisten die Gemeindeglieder zum Steinbruch Oetelshofen und wanderten dort bis an die Steinbruchkante. Hier war ein großer Stein als Altar hergerichtet, zahlreiche Biertischbänke und die Wiese luden zum Niederlassen ein. Der Blick ging am Zelt für die Musiker vorbei in die Weite des Himmels über dem Steinbruch.

„Du stellst meine Füsse auf weiten Raum“ ist ein Vers aus dem 31. Psalm, in dem sich ein Beter in schwieriger bedrohlicher Situation an Gott wendet. Etwa 500 Besucherinnen und Besucher lauschten den Gedanken, die Pfarrerinnen und Pfarrern aus den Niederberger Gemeinden vortrugen. Begrüßt wurden die Menschen von einem der Besitzer der Steinbrüche, Jörg Iseke. Durch den Gottesdienst leitete Superintendent Jürgen Buchholz, gemeinsam mit Pfarrerin Barbara Schröder-Möring (Schöller), Assessor Wolfhard Günther (Tönisheide) und Pfarrerin Stefanie Stute (Neviges). Begleitet wurde dieser Gottesdienst von dem Wuppertaler Saxofon-Orchester "Sax for fun" unter der Leitung von Thomas Voigt. Diese spielten auch die Lieder zu der diese besondere "Gemeinde" sang. Auch der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland war zugegen und grüßte mit einem kurzem Wort.